DAS NAUENTOR

Bebauungsplan

Die Grundeigentümer, die Post und die SBB, planen anstelle des heutigen Postbetriebsgebäudes eine neue Überbauung: das Nauentor. Das Mitwirkungsverfahren zum Bebauungsplan wurde per Ende 2019 abgeschlossen und die Eingabe zur Genehmigung des Bebauungsplans an den Basler Regierungsrat ist im Januar 2020 erfolgt. Diese durchlief mehrere Beratungen in der Bau- und Raumplanungskommission (BRK), bevor der Bebauungsplan am 17. März 2021 durch den Grossen Rat der Stadt Basel genehmigt wurde.

Darin wurde unter anderem festgehalten, dass auf einer Fläche von 12’000 m2 Wohnungen im preisgünstigen Segment entstehen werden. Zudem soll die Fussgänger- und Veloverbindungen sowohl entlang der Postpassage (Ost-West) wie auch neu zwischen der Hochstrasse / Solothurnerstrasse und der Gartenstrasse (Nord-Süd) attraktiver und sicherer gestaltet werden.

Mit dem Eintritt der Wirksamkeit Bebauungsplan im Juni 2021 erfolgt der Start zum Dialogverfahren (Wettbewerb), gefolgt von der Ausschreibung der TU-Honorarsubmission im 2022 und der Vergabe im 2023. Der Beginn der Realisierung ist ab Ende 2024 vorgesehen.

An der zentralen Lage am Bahnhof Basel SBB werden Wohnungen, Büro- und Dienstleistungsflächen entstehen. Der dafür benötigte Bebauungsplan wurde Anfang Juni 2018 öffentlich aufgelegt.

Stadtraum und Einbindung

Das Nauentor schafft eine städtebauliche Anbindung der Nauenstrasse und der Solothurnerstrasse und kann neu von der Öffentlichkeit vollständig durchquert werden.

Die drei neuen Hochbauten setzen städtebauliche Akzente und fügen sich in die Sequenz der bestehenden Hochbauten vom Meret Oppenheim Hochhaus über die BIZ-Bebauung und den Baloise Park bis Lonza und Grosspeter Tower.

 



Termine

NUTZUNG

Wege und Querungen: Die Magistrale

Die Verbindung des Gundeldinger- und des St. Alban-Quartiers erhält eine neue Qualität. Eine grosszügige Magistrale führt quer durch die Überbauung. Die Nauentor-Magistrale überbrückt die Gleisanlage, verknüpft die Stadtteile und bietet neue Zugänge zum Bahnhof.

Ein spannendes Wechselspiel zwischen öffentlichen Innenhöfen und Wegen erschliesst die Überbauung. Die in den oberen Geschossen des neuen Sockelaufbaus liegenden Räume bieten attraktive Plätze und Durchgänge. Die Niveauunterschiede werden mit Rampen, Aufzügen und Treppen ausgestaltet. Selbstverständlich werden alle Anforderungen der hindernisfreien Bauweise umgesetzt.

Leben, Wohnen und Arbeiten

Das Nauentor bietet Raum für das Zusammenwirken verschiedener Nutzungen und Menschen. In den oberen Geschossen wird ein Beitrag zu dem in Basel dringend benötigten Wohnraum mit einem Anteil von etwa einem Drittel geschaffen.

Mit der Kombination von Wohnen, Arbeiten und öffentlichkeitsorientierten Nutzungen entsteht ein attraktiver Ort in optimaler städtebaulicher Qualität. Durch die grosszügigen Verbindungsachsen und die neuen Angebote wie Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie wird der Ort offener und belebter.

DIALOGVERFAHREN

AUSGANGSLAGE

Post Immobilien und SBB Immobilien planen gemeinsam die Entwicklung der in ihrem Eigentum befindlichen (Baurechts-) Grundstücken am und über dem Gleisfeld vor dem Bahnhof Basel SBB. Vorgesehen sind ein gleisüberspannender Sockelbau mit drei Hochhäusern auf der bestehenden Tragstruktur des über dem Gleisfeld liegenden heutigen Postreitergebäudes. Das Gebäude soll neu von der Öffentlichkeit über Innenhöfe und Niveaus, die durch publikumsorientierte Nutzungen wie Gastronomie und Einzelhandelsbetriebe flankiert werden, durchquert werden können, um die stadträumliche Vernetzung und Integration zu verbessern. Des Weiteren soll neben Arbeitsnutzungen neu auch Wohnen möglich sein. Es wurden bereits umfangreiche Vorarbeiten geleistet, welche belastbare Grundlagen für die weitere Entwicklung schaffen.


Bau- und Planungsrecht

Um die bau- und planungsrechtlichen Grundlagen für die Entwicklung Nauentor zu schaffen, wurde auf Basis der Vorarbeiten ein Bebauungsplan für das Areal erarbeitet und am 17. März 2021 genehmigt.


Perimeter

Die Entwicklung umfasst den gesamten Bebauungsplan-Perimeter unter Einbezug des Postreitergebäudes über dem Gleisfeld und der angrenzenden Grundstücke von SBB (südlich, Seite Gundeldingen) und Post. Es ist in vier Baufelder gegliedert.

Baufelder A bis D

Aufgabe

Um nun konkrete und realisierbare Projekte für die Umsetzung zu erhalten und ein kompetentes und leistungsfähiges Planungsteam für das Gesamtvorhaben zu evaluieren, planen die Auftraggeber die Durchführung eines geeigneten Qualitätssicherungs- und Varianzverfahrens mit hoher Akzeptanz von internen wie auch externen Anspruchsgruppen unter Einbezug von Behörden, unabhängigen Fachleuten und Vertretern des Quartiers. Zur Bewältigung der komplexen Aufgabenstellung und der Erreichung architektonisch-städtebaulich, sozialräumlich und wirtschaftlich optimaler Projekte wird ein selektives Dialogverfahren für Planerteams durchgeführt.


Zielsetzung

Das Verfahren hat zum Ziel, sowohl architektonisch überzeugende sowie wirtschaftlich als auch betrieblich optimale Lösungen für eine etappierte Realisierung zu finden, welche die gesetzten Rahmenbedingungen einhalten. Ziel ist überdies der Nachweis der Umsetzbarkeit und der Qualität der Grundsätze aus dem Quartierplan und die Ermittlung des best-möglichen Projektvorschlags.

KONTAKT

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MEDIEN

Nachfolgend können Sie Infos und Bilder sowie weitere Unterlagen zum aktuellen Projektstand des Nauentors downloaden.